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Erdkröte: Länge der Weibchen - 15 cm; Länge
der Männchen - 9 cm
Die Erdkröten wandern nach Verlassen des Winterquartiers in großer
Zahl zu ihren Laich- gewässern (strende Laichplatztreue), dabei an
stark befahrenen Straßen (durch Überfahren) sehr gefährdet.
Da es immer sehr viel mehr männliche Tiere gibt, versuchen die Männchen
sich schon während der Wanderung ein Weibchen zu sichern. Sie umklammern
die Weibchen und lassen sich auf deren Rücken zum Laichgewässer
tragen. Oft kommt es vor, dass mehrere Männchen ein Weibchen besetzen.
Die Männchen selbst geben, wenn sie von Geschlechtsgenossen um- klammert
werden, einen quiekenden Laut von sich, der den Irrtum signalisiert. Sie
werden dann sofort wieder losgelassen. Die Larven der Erdkröte haben
die typische Kaulquappengestalt und sind ganz schwarz. Sie schlüpfen
aus den Eiern, die bis zu 7000 Eiern umfassenden Gallert- schnüren
an Ästen, Wurzeln, vorjähriger Vegetation usw. abgelegt werden.
Erdkrötenlarven bilden dichte Schwärme. Wie die erwachsenen Tiere
enthalten sie recht wirksame Giftstoffe und werden deshalb von vielen Fressfeinden
gemieden.
Auszug aus:
Der neue Kosmos Tier- und Pflanzenführer - 5.
Aufl. 2000 - ISBN 3-440-08847-2 - Seite 124
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