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Spende von 500 € an das Waisenhaus in Kalarasch
Am 1. Dezember wurde im Rathaus I der Stadt Bühl einen Teil des Spendebetrags aus den Zusammen mir weiteren Spendern übergab Konrektor Peter Hirn eine Geldspende von 500 € an die Vertreter der Initiative von "radeln-fuer-kalarasch" im Beisein einer Delegation aus der dortigen Region in Moldawien. Kalarasch benötigt nach wie vor humanitäre Hilfe. Es fehlt insbesondere an der Grundstruktur (Wasser, Abwasser, Strom, Straßen), die hygienischen Grundvoraussetzungen sind teilweise katastrophal, sanitäre Einrichtungen Mangelware, die Wasserversorgung erfolgt überwiegend über Brunnen. Das Waisenhaus in Kalarasch, welches von der Stadt Bühl mehrere Jahren begleitet wurde, ist das beste Beispiel. Im Haus selbst sind ca. 120 140 Kinder untergebracht. Zukünftig soll es auch dazu dienen vorübergehend Straßenkinder aufzunehmen, hierbei handelt es sich um Kinder und Jugendliche, die von ihren Eltern verlassen wurden, weil diese auf unbestimmte Zeit im Ausland arbeiten um Geld für den Lebensunterhalt der Familie zu verdienen. Um dies zu verwirklichen benötigen wir finanzielle Mittel und die Unterstützung vieler..., deshalb zählt jeder Kilometer.... für Kinder, denen bis jetzt niemand wirklich hilft und die sich alleine nicht helfen können.
Pressebericht BT - 03.12.2007 Neuer Schwung für Partnerschaft Von Edith Horcher Bühl - Die Radsportgruppe Bühl-Kalarasch bringt mit ihrer Aktion "Radeln für den guten Zweck" neuen Schwung in die seit 1990 bestehende Städtepartnerschaft mit dem Rayon Kalarasch. Für einen weiteren Auftrieb der Beziehungen sorgte jetzt ein viertägiger Besuch einer kleinen Delegation aus Moldawien, der gestern zu Ende ging. Viele Bühler Gruppen und Personen unterstützen mittlerweile die gute Sache der Radsportgruppe. Oberbürgermeister Hans Striebel konnte am Samstag 2 100 Euro für das Spendenkonto entgegennehmen. Die Radsportgruppe will mit ihrer Aktion mithelfen, das Waisenhaus in Kalarasch, das derzeit 85 Kinder und Jugendliche beherbergt, zu renovieren. Am 29. Juni nächsten Jahres werden 18 "radelnde Botschafter" zu ihrer 2700 Kilometer langen Tour nach Kalarasch aufbrechen, die sie in 18 Tagesetappen bewältigen wollen. Im Gepäck wollen sie einen möglichst großen Spendenscheck für das dortige Waisenhaus mitführen. Die Radler trafen sich am Wochenende mit drei Vertretern aus Kalarasch: an der Spitze der im Juni neu gewählte Präsident des Landkreises, Ilie Räu, und dessen Stellvertreter Vasile Timofte. Diese werden im nächsten Sommer auch den Empfang der Bühler Radler koordinieren. "Die Begegnung beflügelt unseren Einsatz und bringt uns weiter nach vorne", betonte Horst Spitzmesser, Sprecher der Radsportgruppe, im Rahmen eines Pressegesprächs. Man wolle nicht nur einen Scheck überreichen, sondern konkrete Hilfe leisten von Mensch zu Mensch, um dadurch Beziehungen aufzubauen und die Partnerschaft zu vertiefen. Die Aktion stoße bei der Bevölkerung auf beachtliche Resonanz, berichtete Spitzmesser weiter. Oberbürgermeister Hans Striebel verdeutlichte die Dringlichkeit des humanitären Projektes: "Der bauliche Zustand des Waisenhauses ist eigentlich unzumutbar." Es regne hinein, die Heizung und die Sanitäreinrichtungen befänden sich in desolatem Zustand. Ilie Räu erläuterte, dass nicht nur Waisenkinder aufgenommen würden, sondern auch Kinder eine Zuflucht fänden, deren Eltern als Gastarbeiter in EU-Länder gehen würden und nicht mehr zurückkämen. Räu bedankte sich für die Unterstützung und versicherte, dass in der Heimat ausführlich darüber berichtet werde. Ausdrücklich bekräftigte er Striebels Wunsch, die Partnerschaft auszubauen. Der Bühler OB, der letztmals vor elf Jahren in Moldawien weilte, denkt insbesondere an die Begegnung von Kindern und Jugendlichen. Kinder aus dem Waisenhaus könnten nach Bühl eingeladen werden. Auch würde er es sehr begrüßen, wenn bei der zehntägigen europäischen Jugendfreizeit im kommenden Jahr in Bühl auch Teilnehmer aus Kalarasch vertreten seien. Im Gegenzug sollten junge Bühler nach Kalarasch reisen. Moldawier brauchen für einen Deutschlandbesuch ein Visa, während EU-Bürger an der moldawischen Grenze unbürokratisch eine Einreisegenehmigung erhalten. Im Bühler Rathaus gibt es auch Überlegungen zur wirtschaftlichen Hilfestellung. Da dort viel Früchte erzeugt werden, insbesondere Walnüsse, arrangierte Bürgermeister Hubert Schnurr ein Treffen mit einem hiesigen Händler. Dabei sollte konkret erörtert werden, welche Handelsbeziehungen in Zukunft möglich sind. Mehrere Gruppen überbrachten am Samstagvormittag im Rathaus ihre Spendenbeiträge für das Projekt. Die Bachschloss-Schule und der CDU-Ortsverband spendeten die Erlöse ihrer Flohmärkte. Georg Fenchel, Technischer Leiter des Schwarzwaldbades, stiftete die Einnahmen eines Schwimmkurses. Die Fraktionen des Gemeinderates steuerten den Erlös bei, den sie mit ihrem Weinstand beim Stadtfest erzielt hatten. Striebel und der Partnerschaftsbeauftragte Bernd Kölmel würdigten das Engagement als eine beeindruckende und vorbildliche Leistung, die für notleidende Menschen eine große Hilfe sei. |
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